Alltagskotze!

Mythtv Frontend 0.21 auf Ubuntu 9.10 nutzen

Ich habe auf meinem Homeserver ein Mythtv Backend in der Version 0.21 laufen. Doch über die Paketverwaltung wird unter Karmic automatisch eine neuere Version des Mythtv Frontends installiert, und diese kann nicht auf ein älteres Backend zugreifen.

Um nun unter Ubuntu Karmic wieder Live TV gucken zu können, muss man wie folgt vorgehen:

Man läd sich die folgenden Pakete herunter:

http://packages.ubuntu.com/jaunty/libraw1394-8
http://packages.ubuntu.com/jaunty/libmyth-0.21-0
http://packages.ubuntu.com/jaunty/mythtv-common
http://packages.ubuntu.com/jaunty/mythtv-frontend

Bevor man diese installiert, muss man allerdings die Alten erstmal entfernen, dies erfolgt über den Befehl:

sudo apt-get remove libmyth-0.22-0 mythtv-common mythtv-frontend

Nun kann man in den Ordner wechseln, in den man die oben genannten Pakte gespeichert hat, und mit einem einfachen

sudo dpkg -i *deb

die Pakete installieren.

Danach sollte man wieder ohne Probleme auf das Backend zugreifen können.

Allerdings werden diese Pakete bei einem Ubuntu Update sofort wieder erneuert, und um dies zu umgehen muss man in der /etc/apt/preferences die folgenden Zeilen ergänzen:

Package: mythtv-common
Pin: version 0.21.0+fixes19961-0ubuntu8
Pin-Priority: 1001

Package: mythtv-frontend
Pin: version 0.21.0+fixes19961-0ubuntu8
Pin-Priority: 1001

Gefunden habe ich diesen Lösungsweg bei Ubuntuforums.org, dort wurde er vom User Tragos geschrieben.

Sebastian 23


Sebastian 23 ist einer der bekanntesten Poetry Slammer Deutschlands, und aufmerksam auf ihn bin ich geworden, weil wir in unseren Deutsch Leistungskurs den oben gezeigten Text gelesen haben.

Zuhause habe ich dann nach ihm gegoogelt , und auch einiges gefunden:

Seine Private Seite und seinen Youtube Channel zum Beispiel. Es gibt sogar einen Wikipedia-Artikel über ihn, der noch nicht der ganzen Relevanz-Diskussion zum Opfer gefallen ist.

Auf seiner Homepage kann man einige seiner Texte anhören, und wenn man bei Youtube nach ihm sucht, findet man auch viele Videos.

Aufgrund des Interesses für Sebastian 23 und seine Texte/Lieder/was auch immer habe ich mich auch etwas mit dem Poetry Slam beschäftigt und beschlossen, mal einen Slam zu besuchen. Ich finde diese Art des “Wettbewerbes” hoch interessant, und hoffe, dass ich bald die Zeit finden werde, mir einen live anzuhören.

Noch ein weiterer Auftritt von Sebastian 23, den ich sehr gelungen finde:

Fernsehtipp: „Die Reportage: Aufstand im Kiez – der Kampf ums Schanzenviertel”

Eine halbstündige Dokumentation, die ich mir heute Abend auf jeden Fall angucken werde.

Hier mal ein Auschnitt von Pressrelations.de, damit man einen kurzen Überblick darüber gewinnt, worum es eigentlich geht:

Hamburg ist neben Istanbul und Moskau derzeit der begehrteste Immobilienstandort in Europa. Unter dem Motto „Wachsende Stadt“ entstehen riesige Bauprojekte am Hafen, in St. Pauli oder auch im Schanzenviertel. Hier macht sich besonders großer Unmut breit über die Baupläne der Investoren – Stichwort: Gentrifizierung. Für „Die Reportage: Aufstand im Kiez“ sind die NDR Autorinnen Ute Jurkovics und Gudrun Kirfel den Veränderungen im Schanzenviertel nachgegangen – zu sehen am Mittwoch, 13. Januar, um 22.35 Uhr im NDR Fernsehen.

Wohl wenige kennen „die Schanze“ so gut wie Norbert Stenzel. Seit 1972 hat der Konditormeister sein Café am Schulterblatt gleich neben der umkämpften Roten Flora. „Das Viertel gehört allen“, meint der 68-jährige Konditormeister, „in unruhigen Zeiten kaufen hier Polizisten wie Straßenkämpfer ihre Brötchen“. Und unruhige Zeiten stehen mal wieder an, seit der Besitzer der Roten Flora, Kulturinvestor Klausmartin Kretschmer, mit der Räumung des Symbols der linksautonomen Szene droht.

Die Besetzer kündigen in dem Film ihren Widerstand gegen Kretschmers Pläne an. Die Rote Flora gehört in Hamburg längst zur Folklore wie etwa der Fischmarkt, sie ist das Symbol des autonomen Widerstandes. Eine Räumung, sagen manche, werde zu größeren Krawallen führen. In der Susannenstraße ein paar Meter weiter planen von der Vielzahl trendiger Kneipen genervte Mieter den Aufstand gegen „den Ballermann“ vor ihrer Haustür. Die Reportage zeigt, wie sich unter dem Druck der so genannten Gentrifizierung das ehemals heruntergekommene Viertel zum In-Kiez wandelt – „Yuppiesierung“ nennen das manche.

[via]

Die Sendung läuft heute um 22.35 auf NDR, und ist einer der wenigen Gründe, aus denen ich meinen Fernseher einmal wieder einschalten werde.

Will you marry me?

Sollte ich in den nächsten 10 Jahren jemandem einen Heiratsantrag machen, würde er wahrscheinlich so aussehen:

Light Writing Proposal from Derick Childress on Vimeo.

[via]

Oder so:

Oder noch besser: Eine Mischung aus beiden. Wie fantastisch wäre denn so ein Lightwriting-Heiratsantrag über der Skyline von Hamburg, mit Tomte im Rücken die Was den Himmel erhellt spielen?

Es leuchten Buchstaben über der Stadt

Alltagskotze Relaunch

Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun.

Frei nach den Worten Tyler Durdens habe ich gehandelt.

Ich brauchte einen kompletten Neustart, um meine Motivation für das Bloggen wieder zurückzugewinnen, und deshalb habe ich jetzt ein neues Theme und nur diesen einzigen Artikel.

Nach und nach werde ich aber ältere Artikel, die mir ans Herz gewachsen sind hier wieder einfügen, weil ich der Meinung bin, dass sie wichtig für Alltagskotze und somit wichtig für mich sind (Dann werden auch die beiden Bilder unter “Blah” verlinkt).

Homeserver #3: Ziele

Der folgende Artikel wird sich mit den Zielen, die ich mit meinem Homeserver erreichen will, beschäftigen.

Ich teile meine Ziele bezogen auf das Intranet und das Internet in 2 Teile auf:


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Homeserver #2: Zusammenbau

Es hat zwar etwas länger als gedacht gedauert, aber vor 2 Tagen habe ich es endlich geschafft den Server zusammen zu basteln. Auf dem oberen Bild kann man (fast) die komplette Hardware sehen, und nach dem Klick gibt es noch verschiedene weitere Fotos des Einbaus. Bitte entschuldigt die schlechte Qualität mancher Fotos, aber ich hatte in dem Moment anderes im Kopf ;)


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Homeserver #1

Fast alles da

Ich schicke meinen alten Homeserver in Rente und habe mir am Donnerstag Abend die Hardware für einen leistungsstärkeren, stromsparenderen und leiseren Server bestellt. Samstag war dann fast alles da und ich warte jetzt nur noch auf die Festplatte und den CPU.

Danach kann es an den Aufbau und die Installation sowie Einrichtung gehen. Als Betriebssystem wird höchstwahrscheinlich wie zuvor auch die Ubuntu Server Distribution benutzt werden, und erstmalig werde ich mich auch mit der Einrichtung eines MythTV Backend Server beschäftigen (wie man an der TV Karte sehen kann).

Ich werde versuchen den komplette Werdegang vom Aufbau bis zur produktiven Inbetriebname hier in Bildern und Schrift festzuhalten, zum Einen weil ich es persönlich auch immer interessant fand etwas über die Server anderer Menschen zu lesen, und zum anderen als mein persönliches Gedächnisprotokoll.

Sobald alle restlichen Teile angekommen sind, und ich Zeit zum Basteln finde, kommt der nächste Artikel mit neuen Bildern.

Wenn Fragen bezüglich der verwendeten Hardware bestehen, einfach ein Kommentar hinterlassen. Ich versuche alle Fragen zufriedenstellend zu beantworten ;)

Hirndisco

Ich beoachte 2 sich unterhaltende Personen und kriege ab und zu Gesprächsfetzen mit. Der eine redet von Löchern im Kopf und sofort stelle ich ihn mir den Rest der Konversation über mit 2 Teufelshörnern vor. Lustige Gestiken macht er, der sich angeregt nach vorne beugende Teufel.

Auf einmal kracht ein Beat durch meine Ohren in meinen Kopf und meine Synapsen spielen verrückt. Mein Herz schlägt im Takt des Basses und ich habe das Gefühl, dieser Bass ist so tief und so hart dass er mich tragen könnte, wenn ich nur wollte. Ich spüre, wie sich auf einmal nicht nur mehr mein Kopf im Takt der Musik bewegt. Ich tanze sitzend. Mach meine Augen wieder auf und gucke in irritierte Gesichter. Lächele sie an und gucke dem Menschen zu, der ganz alleine tanzt. Er fasziniert mich. Plötzlich durchschießt mich der unbändige Wunsch auch zu tanzen. Ich stehe auf und versuche mich vorbei an Stühlen, Tischen, diskutierenden Teufeln und betrunkenen Leuten zur Tanzfläche durchzudrängeln, was mir schließlich auch gelingt. Ich kann kaum mehr ruhig stehen und es fällt mir schwer, mein Bier wegzustellen, ohne es durch meine ständig zuckende Hand umzuwerfen.

Ich tanze. Augen zu und nichts anderes spüren als die Musik. Als ich meine Augen kurz wieder öffne sehe ich, dass wir mehr geworden sein. 6 verschiedene Personen, die verschiedene komische Bewegungen machen. Muss von außen sehr lustig aussehen. Aber das ist mir in diesem Moment egal. Ich will mit der Musik verschmelzen, eins mit ihr werden und meine Gedanken mit dem Beat fließen lassen. Rauche zwei Züge und lasse dann meine Kippe ausbrennen, weil ich vergessen habe, dass ich mich überhaupt eine angesteckt habe.

Ein paar Stunden später läuft irgendwann auf einmal Tomte. Schönheit der Chance. Augen zu und singen.

Ich glaube es wird Zeit nach Hause zu gehen.

Gedankenhulk

Wenn der Bass die Rückspiegel trifft, verschwimmt deren Sicht so wie meine, wenn ich versuche meine Gedanken zu fokussieren.

Er vibriert in meinem Bauch nach und wirft das Gedankenkonstrukt, was ich mir langsam versuche aufzubauen, immer wieder um. Nur Ausmachen kann ich die Musik nicht, ich brauche sie um mich nicht alleine zu fühlen. Um das Gefühl zu haben, jemand würde neben mir stehen und mit mir schreien. Meine ganze verdammte Wut und meinen Hass in Stimme und Instrument konzentrieren.

Ich beschleunige auf 130, nur um das Gefühl zu haben, irgendwas zu tun. Schon wieder 30 Km/h zu schnell, wenn jetzt die Bullen…drauf geschissen.

Mir fliegen Bilder an den Kopf, die mich umklatschen und Wörter die mich niedertreten. Augen die mich an meiner eigenen Unfähigkeit verbluten lassen und Hände die mich niemals halten werden und können.

Ich will sie nicht mehr. Diese Gedanken und Gefühle. Ich will sie anzünden, wegwerfen und genüßlich dabei zugucken, wie sie innerlich verglühen.

Die Intensität meiner Wut wird immer schlimmer. Schon wieder eine Zigarette weg. Die neue mit der Alten angesteckt. Kette rauchen und dabei versuchen mein Inneres auszuräuchern. Keine, der sonst immer wirksamen Betäubungsmethoden, funktioniert, doch ich versuche es immer weiter. Fuck.

Ich möchte kotzen. Mich auskotzen. Über dich und mich. Über uns. Ich will keine Melancholie mehr, ich will hier raus. Ich will endlich wütend sein können. Unkaputtbar. Ich glaube dafür ist es zu spät. Ich will schlafen.

Ich will ausrasten. Will Randale machen. Will nicht mehr ich sein. Will die komplette, konzentrierte Wut sein. Will die Welt zerstören, um sie danach wieder aufzubauen. Will mich zerstören, damit ich endlich damit anfangen kann, der Mensch zu sein, der ich sein will.

Doch ich kann nicht aus mir raus.

Wir scheitern. Ich scheitere. Kompensiere meine Wut auf alles, was um mich herum passiert. Werde zu einem Gedankenhulk, der sich nicht mehr Kontrollieren kann. Reizüberflutung. Soviele Gedanken. Zuviele Gedanken. Kann mich nicht konzentrieren. Brauche Ruhe. Brauche Nächte um jeden einzelnen Gedankenstrang zu folgen. Vielleicht wird es danach klarer, dieses komische Gebilde von Leben.

Mein Kopf platzt. Mein Kopf ist eine Bombe, und irgendwann wird sie hochgehen. Da bin ich mir sicher. Nur den Zeitpunkt kenne ich nicht.