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Bier

Frühling?

Eigentlich schreibe ich diesen Artikel nur, um euch mitzuteilen, dass ich heute, zum ersten Mal in 2011, im T-Shirt auf der Terasse sitze und blogge. Ha.

Ben Abi

Zur Feier des Tages gibt es heute ein Foto meines schlecht zusammengelegten und eigentlich auch ziemlich hässlichen Abishirt.

Dabei hätte Gaddabi mittlerweile viel besser gepasst.

Dinge, die ihr nicht wissen wollt #1

Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit: Ich habe noch 14 Schultage vor mir, bis ich (endlich) für immer das Gymnasium verlassen werde. Versuche mehr oder weniger erfolgreich für das kommende Abitur zu lernen, und mache mir Gedanken über meine Zukunft. Die Bewerbung für ein FSJ Kultur ist abgeschickt, und wenn alles gut läuft, werde ich mich spätestens am 1. September in Berlin befinden. Wenn ich die ganzen Partys bis dahin überlebe.

Komischerweise bin ich momentan noch überhaupt nicht nervös wegen den Prüfungen, was wahrscheinlich damit zusammen hängt, dass ich mir zu 99 % sicher bin, mein Abi zu schaffen, die Frage ist nur einfach, wie gut. Ehrlich gesagt freue ich mich sogar etwas darauf, endlich die Prüfungen zu schreiben, weil ich dann fertig bin. Nicht dass ich mich über die ganze Lernerei freuen würde – aber ich habe halt immer im Hinterkopf, dass ich dann auch endlich fertig bin.

Das wollte ich nur einmal loswerden, weil ich gesehen habe wie lange mein letzter Artikel her ist, und ein Lebenszeichen von mir geben wollte. Ab dem 9. April gibt es hier wieder mehr zu sehen und zu lesen. Hoffentlich.

Alltagskotze! hat Geburtstag

[via dem Tumblr-Dings von electru]

Ich würde ja gerne schreiben, dass es mich heute vor einem Jahr gepackt hat, ich in die Blogosphäre eingestiegen bin, und seit dem täglich mehrmals gebloggt, tausend tolle neue Menschen kennen gelernt und einen Sack voll Werbegeschenke bekommen habe. Leider stimmt das so größtenteils nicht.

Angefangen mich mit dem Bloggen zu beschäftigen habe ich schon weitaus früher, ich schätze das war irgendwann gegen 2007. Ich weiß leider auch nicht mehr genau, was mich dazu motiviert hat einen eigenen Blog zu starten – doch was ich weiß ist, dass ich mich heute (wie wohl die Meisten) für ihn schämen würde ;) Es folgten mehrere verschiedene Domains und Blogprojekte1, bis ich dann am 1.6.2008 die Domain alltagskotze.net registrierte. Geplant war es anfangs, unter dieser Domain einen Blog zu hosten, den ich mit mehreren Freunden befüllen wollte. Daraus wurde aber irgendwie nichts, und so übernahm ich die Domain irgendwann für meinen privaten Blog. Leider ließ ich auch den irgendwann brach liegen, und so kommen wir zu der derzeitigen Situation. Heute vor einem Jahr veranstaltete ich einen Relaunch, neues Design, neue Beiträge und mit neuer Motivation.

In diesem einem Jahr habe ich zwar nicht täglich gebloggt, wurde auf keine Reisen eingeladen und habe auch kein einziges Geschenk bekommen, doch was mir dieses Jahr gebracht hat ist, dass ich viele neue Blogs kennen gelernt habe, hinter denen auch immer tolle Menschen stehen, und von denen ich mich freue, tägliche neue Sachen zu lesen. Bloggen ist immer noch nicht meine Lebensaufgabe geworden, doch ich bin stolz darauf, ein Teil dieses riesigen Informationsflusses zu sein, der wohl niemals zu erschöpfen scheint. Auf ein weiteres Jahr!

  1. von denen ich auch noch Backups hier herumliegen habe, in denen ich ab und an gerne mal lese []

Rutschgefahr

Nachdem ich mich heute mitten in einer Ortschaft um 180° gedreht habe, und nur knapp an einer Häuserwand vorbeigerutscht bin, glaube ich, dass der Dezember, Glatteis, Autofahren und ich nicht zusammengehören. Schon letztes Jahr um genau die selbe Zeit hatte ich einen  Beinahunfall und nur mit viel Glück ist nicht mehr passiert: Damals kam ich auf freier Strecke ins Rutschen, und konnte damit, weil ich relativ frischer Fahranfänger war, noch nicht wirklich umgehen. Ich rutschte auf einen Graben zu und nur die hohen Schneemassen am Rand haben mein Auto davon abgehalten, einen Tauchgang einzulegen. Rausgezogen wurde ich dann von einem netten Herren mit Jeep. Ausgesehen hat das so:

Und dabei habe ich noch nicht einmal einen besonders gefährlichen Fahrstil, wirklich nicht!

Und was für (beinah-) Unfälle  hattet ihr im Winter schon?

Picture my day


Den ganzen Beitrag lesen…

Ich habe jeglichen Glauben an die Gerechtigkeit der Justiz verloren

Wenn er denn überhaupt mal vorhanden war.

Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure
Als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz

Die Deutsche Bahn und dein Freund und Helfer

Alternative Überschrift: Wie mich die Bahn gleich drei Mal an einem Tag verarschte

[via Oberau-Online]

Aus Gründen befand ich mich letztes Wochenende in Berlin, wollte aber doch schon Samstag Abend nach Hause fahren, weil es mir nicht so gut ging. Zum Hauptbahnhof zu kommen war schon etwas schwerer als gewöhnlich, und als ich dort endlich ankam, ein Ticket gekauft hatte und gerade zum Bahnsteig laufen wollte, sah ich den Zug wegfahren. Allerdings beruhte dieses Ereignis nicht auf meiner Faulheit mich etwas schneller zu bewegen, nein es lag viel eher daran, dass der Zug FRÜHER fuhr! Ich habe noch nie erlebt, dass ein Zug der Deutschen Bahn früher als geplant fährt! Ich meine, es waren nur 5 Minuten, aber eben diese 5 Minuten haben mir gefehlt. Daraufhin entschloss ich mich dann doch noch eine Nacht in Berlin zu bleiben und fuhr wieder zurück in die Innenstadt. Was auch schon ein Erlebnis war, denn 3 besoffene Obdachlose die zusammen in einem Abteil schlafen hatte ich davor auch noch nicht gesehen. Könnte aber auch daran liegen, dass es nicht gerade viele Ubahnen im Wendland gibt. Ich kriegte allerdings in der Innenstadt einen Anruf von meinem Vater, der mir erzählte, dass noch ein Zug zu einem etwas weiter entfernten Bahnhof fahren würde, und er mich von dort abholen könnte. Da meine Beine und Füße mich schon langsam nicht mehr tragen wollten, entschied ich mich daraufhin zum Hauptbahnhof zurückzufahren und dort die 3 Stunden auf den Zug zu warten. Meine Freunde hätte ich bei der Action in Kreuzberg sowieso nicht mehr wieder gefunden. Gesagt getan, Ticket gekauft und dann aus Langeweile durch den Zeitschriftenladen gegangen. Aus Frust und Langeweile war ich entschlossen mir ein Buch zu kaufen und aus Mangel an Alternativen wurde es dann Axolotl Roadkill von Helene Hegemann. Muss allerdings sagen, dass es mir nicht gerade gut gefällt, weil ich den Blog, aus dem sie geklaut hat, vorher schon gelesen hatte, und Airen einfach besser ist. Mittlerweile ärgere ich mich auch richtig, dass ich soviel Geld für das Buch ausgegeben habe. Möchte es vielleicht jemand haben? Mache auch einen guten Preis ;).

Jedenfalls musste ich dann nach Berlin Gesundbrunnen fahren, um von dort aus den Zug nach Stendal zu nehmen. Bis Berlin Gesundbrunnen ging auch alles gut, nur irgendwie kam kein Zug nach Stendal. Irgendwann stand ich dort nur noch mit zwei Vietnamesen, die in dem selben Zug wollten. Das Problem war nur einfach, dass keiner kam. Es kam auch keine Durchsage oder was weiß ich, weshalb ich langsam am verzweifeln war. Schlussendlich kam er dann doch, nur leider mit 45 Minuten Verspätung. War mir erstmal egal, hauptsache ich saß in einem Zug Richtung Heimat. Was mir dann irgendwann während der Fahrt einfiel war allerdings, dass ich ja in Stendal umsteigen muss und aufgrund der Verspätung den Anschlusszug wahrscheinlich nicht kriegen würde. Der Schaffner, den ich danach fragte versprach mir anzurufen, nachzufragen und mir dann Bescheid zu geben.  Nur war er mit den anderen 15 Leuten im Zug anscheinend so beschäftigt, dass er es nicht für nötig ansah mir Bescheid zu sagen… So stand ich schließlich um 1 Uhr Nachts, mit 10 Faschos an einem relativ kleinen Bahnhof, von dem aus kein Zug mehr fuhr und der 200 km entfernt vom Wendland war. Als ich aus dem Zug stieg, sah ich den eben erwähnten Schaffner noch durch den Zug gehen und überlegte ernsthaft, wieder in den Zug einzusteigen und meinem Unmut Luft zu machen. Ich entschied mich allerdings dagegen und beschäftigte mich lieber damit, auf meine Eltern zu warten, die in der Zwischenzeit losgefahren waren, um mich abzuholen. Schlussendlich verpasste ich in der Nacht auf Sonntag dank der Bahn zwei Züge, ließ mich von einem Schaffner verarschen und stand um 1 Uhr nachts alleine an einem 200 km entfernten Bahnhof. Meine Eltern mussten 400 km Auto fahren und ich musste aufpassen, das mich 10 Idioten nicht als das erkennen, was ich bin. Zum Glück sind Nazis ja eher nicht so intelligent und sie beachteten mich nicht, sondern verschwanden bald.

Vielen Dank, Deutsch Bahn.

Was das ganze allerdings etwas mehr erträglich machte war, dass der Naziaufmarsch in Berlin verhindert wurde. Leider verliert auch das an Wert, wenn man sieht, wer an diesem Wochenende mal wieder wirklich Krawall gemacht hat.

Mörder.

Geleaktes Video eines Militäreinsatzes im Irak.

Weitere Informationen gibt es im Intro des Videos und auf der extra erstellten Seite.

Ich könnte kotzen.


  • Blogroll

    Hier gab es mal eine Blogroll, die wurde aber in die Kategorie Blogliebe verschoben.